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No Nick

Meister

Registrierungsdatum: 30. Oktober 2015

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1

Sonntag, 26. März 2017, 17:23

Wahl 2017

So, die Wahlsaison 2017 ist eröffnet. Es finden drei Landtagswahlen und die Bundestagswahl statt. Heute wird im Saarland gewählt, und man kann jetzt schon sagen, dass auf jeden Fall eine Frau gewinnen wird: Annegret Kramp-Karrenbauer oder Anke Rehlinger.
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No Nick

Meister

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2

Sonntag, 26. März 2017, 22:13

Und hier ist das vorläufige amtliche Endergebnis:

CDU 40,7%
SPD 29,6%
Linke 12,9%
AfD 6,2%
Grüne 4,0%
FDP 3,3%
Piraten 0,7%
Sonstige 2,6%.

Nun streiten sich die Politiker, ob der Schulz-Effekt nun ausgeblieben sei. Die SPD sagt nein, weil man ja vor Schulz bei 24% lag. Alle anderen sagen ja, weil es trotzdem einen Verlust von 1%-Punkt gab.

Ich würde es differenzierter sehen. Es ist ein relativer Schulz-Effekt, denn durch die höhere Wahlbeteiligung hat auch die SPD absolut Stimmen hinzugewonnen, die CDU jedoch in weit größerem Maße. So hat Schulz eben auch die CDU-Wähler/innen mobilisiert, während sich vielleicht andere fragten, ob die SPD nicht auch so gewinnt. So hat sie gegenüber der letzten Umfrage vom Donnerstag noch einmal deutlich verloren.

Es lag also nicht unbedingt an der AfD, dass sich die Wahlbeteiligung deutlich erhöht hat, sie profitierte aber auch davon. Erschwerend kam hinzu, dass das Flüchtlingsproblem keines mehr ist und dass die Linke hier deutlich stärker ist als in jedem anderen Flächenland im Westen, was auf den alten Landesvater Lafontaine zurückzuführen ist, der sich hier immer noch großer Beliebtheit erfreut.

Rechnerisch reicht es nur zu einer Großen Koalition, obwohl diese über eine Dreiviertelmehrheit verfügen würde. Also eigentlich nicht die beste Konstellation, aber was will man machen.
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Bruno

Profi

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2009

Beiträge: 1 456

3

Montag, 27. März 2017, 23:37

Und hier ist das vorläufige amtliche Endergebnis:

CDU 40,7%
SPD 29,6%
Linke 12,9%
AfD 6,2%
Grüne 4,0%
FDP 3,3%
Piraten 0,7%
Sonstige 2,6%.

Nun streiten sich die Politiker, ob der Schulz-Effekt nun ausgeblieben sei. Die SPD sagt nein, weil man ja vor Schulz bei 24% lag. Alle anderen sagen ja, weil es trotzdem einen Verlust von 1%-Punkt gab.

Ich würde es differenzierter sehen. Es ist ein relativer Schulz-Effekt, denn durch die höhere Wahlbeteiligung hat auch die SPD absolut Stimmen hinzugewonnen, die CDU jedoch in weit größerem Maße. So hat Schulz eben auch die CDU-Wähler/innen mobilisiert, während sich vielleicht andere fragten, ob die SPD nicht auch so gewinnt. So hat sie gegenüber der letzten Umfrage vom Donnerstag noch einmal deutlich verloren.

Es lag also nicht unbedingt an der AfD, dass sich die Wahlbeteiligung deutlich erhöht hat, sie profitierte aber auch davon. Erschwerend kam hinzu, dass das Flüchtlingsproblem keines mehr ist und dass die Linke hier deutlich stärker ist als in jedem anderen Flächenland im Westen, was auf den alten Landesvater Lafontaine zurückzuführen ist, der sich hier immer noch großer Beliebtheit erfreut.

Rechnerisch reicht es nur zu einer Großen Koalition, obwohl diese über eine Dreiviertelmehrheit verfügen würde. Also eigentlich nicht die beste Konstellation, aber was will man machen.


Gestattest Du, daß ich Dich etwas korrigiere?

Bei der letzten Wahl hatte das linke Bündnis (SPD, Linke, Grüne und Piraten) 60% und das konservative lediglich 35%

Diesmal ein krassder Fall auf 42% (SPD und Linke) - das konservative dagegen auf 47% gestiegen

Da erübrigt sich jede weitere Spekulation bezw. ein Erklärungsbedarf: Warum - Erschwerend - Wessiland - Ossiland - zurückzuführen

Das alles ist bei diesem Ergebnis überflüssig

Überflüssig allerdings ist nicht das säuerliche Verhalten des medialen und politischen Establishment:

"AFD hat ihren Höhepunkt überschritten, gerade so reingerutscht - mit viel Glück in den Landtag gekommen."

Der Ärger und der Neid war nicht zu überhören und im umgekehrten Fall wäre es ein "Höhenflug" der Grünen gewesen, wenn sie auf 6% kekommen wären.

[attach]2862[/attach]
Der Schulz-Effekt im Saarland

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bruno« (28. März 2017, 00:46)

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No Nick

Meister

Registrierungsdatum: 30. Oktober 2015

Beiträge: 2 263

4

Dienstag, 28. März 2017, 09:37



Gestattest Du, daß ich Dich etwas korrigiere?


Gern, wenn du mir jetzt noch sagst, an welcher Stelle dein Beitrag meinem widerspricht. ;)
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Bruno

Profi

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2009

Beiträge: 1 456

5

Dienstag, 28. März 2017, 15:56



Gestattest Du, daß ich Dich etwas korrigiere?


Gern, wenn du mir jetzt noch sagst, an welcher Stelle dein Beitrag meinem widerspricht. ;)


Ich hatte ja auch geschrieben - auf das Wort kommt es an - "ETWAS".

z.B. der Effekt der Nichtwähler.
Es wird so getan, als wenn die Nichtwähler nur in das CDU-SPD-Lager rüberliefen.
Die CDU liegt da diesmal mit weitem Abstand vorn, aber die AFD kommt knapp hinter der SPD und die anderen Parteien liefen da unter "ferner liefen".
Die AFD hat also wieder im Nichtwählerlager "gewildert".

Und ...rechnerisch gesehen käme wohl noch eine andere Alternative in Betracht - nämlich "schwarz-blau".

Daran ist nichts Verwerfliches, denn die SPD hätte ohne zu zögern auch eine Koalition mit den GRÜNEN oder mit der LINKSPARTEI begonnen.
Es wäre aber nur eine Möglichkeit, denn die AFD möchte ja als Opposition den Landtag "aufmischen".

Nicht nur die Politik, sondern in diesem Falle auch die Medien haben sich als schlechte Verlierer bewiesen in Bezug auf den AFD-Einzug.

Bei ANNE WILL wurden sie ignoriert und die 6,2% wurden heruntergespielt.

Wie gesagt: Es war nur eine kleine Korrigierung
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No Nick

Meister

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Beiträge: 2 263

6

Dienstag, 28. März 2017, 21:53

Die CDU liegt da diesmal mit weitem Abstand vorn, aber die AFD kommt knapp hinter der SPD und die anderen Parteien liefen da unter "ferner liefen".
Die AFD hat also wieder im Nichtwählerlager "gewildert".


Aber diesmal nicht allein und nur im geringeren Maß als bisher.

Zitat

Und ...rechnerisch gesehen käme wohl noch eine andere Alternative in Betracht - nämlich "schwarz-blau".

Daran ist nichts Verwerfliches, denn die SPD hätte ohne zu zögern auch eine Koalition mit den GRÜNEN oder mit der LINKSPARTEI begonnen.
Es wäre aber nur eine Möglichkeit, denn die AFD möchte ja als Opposition den Landtag "aufmischen".


Das wird nicht geschehen, das ist gute Tradition: Die AfD will nicht, die Linke (damals PDS) wollte nicht, und auch die Grünen wollten nicht, wie ihr Sprecher am 10. Mai 1981 sagte, nachdem die Alternative Liste mit über 7% ins Abgeordnetenhaus gewählt wurde. Die Wortwahl war der der AfD nicht unähnlich, sie waren von allen ungeliebt und wollten auch "Fundamentalopposition" betreiben, weil sie am Machtgeschiebe nicht teilhaben wollten.

Hier nachzusehen ab 15:15. Dabei ist auch zu sehen, wie der Grüne durch die Wettervorhersage einfach abgewürgt wird.
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No Nick

Meister

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7

Sonntag, 14. Mai 2017, 19:03

NRW hat heute gewählt. Die aktuelle ARD-Hochrechnung von 18:42 Uhr:

SPD 30,6%
CDU 34,3%
Grüne 6,1%
FDP 12,2%
Linke 5%
AfD 7,7%.

Damit ist Rot-Grün abgewählt. Die Frage ist, wie wird das Land demnächst regiert werden? Wenn es die Linke nicht in den Landtag schafft, würde es für eine CDU/FDP-Koalition reichen. Sonst wird es wohl eine Große Koalition werden, weil andere Regierungsbündnisse von verschiedener Seite ausgeschlossen wurden. Warum das gemacht wird, verstehe ich bis heute nicht. Gut, dass die AfD nicht mit der Linken will, ist klar und nachzuvollziehen. Aber auch sonst wird sich reichlich geziert, und am Ende regen sich wieder alle über die GroKo auf.

Selber schuld. :P
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Vogel Specht

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8

Freitag, 19. Mai 2017, 23:05

Dass sowas vorkommt, damit rechne ich schon länger. Dabei hoffte ich, dass flächendeckende Wahlbeobachter solche Fehler (soweit es wirklich "nur" Fehler sind) weitestgehend verhindern würden. Das scheint wohl überall mal hier mal da so passieren, dass da mal was unterm Tisch fällt, da mal was falsch abgelegt wird, da mal ein paar Wahlzettel-Ungültigkeitsfaktoren aufkommen usw. Schottland, Österreich, Frankreich, hierzulande... USA selbestverständlich auch. Schade :-\ Das Schlimme ist, dass die, die sowas vielleicht aus vollem Bewusstsein heraus machen, noch glauben, dass sie das im Sinne der Demokratie und mit vollstem Gefühl etwas Rechtschaffendes zu tun, machen.

http://www.stern.de/politik/deutschland/…hl-7459858.html
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André Gide
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No Nick

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9

Samstag, 20. Mai 2017, 00:17

Ich glaube, die Diskussion hatten wir schon mal... kostet mich um die Zeit nur noch ein müdes Grinsen... :D :sleeping:
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Vogel Specht

Erleuchteter

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10

Samstag, 20. Mai 2017, 00:19

Ja und Du in Zusammenhang mit Wahlbeobachterogranisationen haben mich eine Weile fast davon überzeugt, dass alles - im großen und ganzen - sauber abläuft. Bzw. Du hast angemerkt, dass wenn was nicht sauber abläuft, es angefochten, kontrolliert und richtiggestellt wird. Soweit es erkannt und gemeldet wird natürlich...
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No Nick

Meister

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11

Samstag, 20. Mai 2017, 13:42

Du kannst davon ausgehen, dass es mehr als ein mal gegengerechnet wird. Und wenn du mal wirklich konkret einen Zweifel hast, kannst du die auch beim Wahlleiter anmelden. In einer Demokratie kannst du dir Fehler schlichtweg nicht leisten, weil schon ein paar tausend Stimmen darüber entscheiden können, ob du den Parlamentssitz hast oder dein politischer Mitbewerber.

Zweifel wirst du in Einzelfällen nie ganz ausräumen können, weil manch ein Wähler meint, statt sein Kreuzchen zu machen, irgendwie kreativ sein zu müssen. Dann muss entschieden werden, ob der Wählerwille klar erkennbar ist oder nicht. Diese Fehlertoleranz muss akzeptiert werden, denn die Wahlen sind geheim, und wir können hinterher nicht fragen, was er oder sie damit gemeint haben könnte.
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Conrad

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Beiträge: 1 108

12

Samstag, 20. Mai 2017, 18:43

Ich wage mal folgende Aussage: Bei allem Gemauschel und sehr fragwürdigen Handlungen etc., die es zweifellos gibt, gibt es bestimmt eine Sache, an die sich niemand, der nicht endgültig und unwideruflich politischen Selbstmord begehen will, ranwagen würde: die freie Wahl. Allein schon durch den Versuch, da was zu manipulieren, würde die Person/Partei unsere Demokratie dermaßen bedrohen, dass sie nie wieder auf die Beine kommt.
Und eine weitere Aussage schiebe ich gleich noch hinterher: Gerade in Deutschland wird man da besonders aufmerksam sein. Trotz aller Politikverdrossenheit und Gleichgültigkeit hat man in Deutschland diesbezüglich besonders feine Antennen.

Übrigens: Kann es sein, dass ich da was verpasst habe, oder ist es wirklich so, dass der Vorwurf der Wahlfälschung immer nur aus einer Ecke kommt? ;)
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Vogel Specht

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13

Samstag, 20. Mai 2017, 20:44

Übrigens: Kann es sein, dass ich da was verpasst habe, oder ist es wirklich so, dass der Vorwurf der Wahlfälschung immer nur aus einer Ecke kommt? ;)

Welche Ecke meinst Du? Die Ecke der Verlierer? Das wäre logisch. Die Ecke der Rechten? Trump ist ein Beweis, dass es nicht so ist (weil hier die Medien nach der Wahl reichlich von Wahlfälschungen gesprochen haben). Wobei man hier davon ausgehen kann, dass von Clintons Seite auch mächtig was gemacht wurde, es wohl nur nicht ausgereicht hat, das Ergebnis zu ihren Gunsten zu drehen. Denn Wahlfälschungen im ganz großen stil sind kaum durchzuführen. Eben immer nur in bestimmten Ausmaß und wenn die Gegenpartei genug Wähler im Rücken hat, bringt die Fälschung dann auch nichts mehr.
Denn es wird gemauschelt, dass Clinton die Wahl eben nicht angefochten hat, weil dann die Gefahr da gewesen wäre, dass nicht (nur) eventuelle Trump-Wahlfälschungen aufgeflogen wären, sondern ihre auch.

Aber die Frage ist natürlich immer wo fängt Wahlfälschung an und wo hört sie auf? Im Falle von Trump (egal ob man ihn mag oder nicht - ich mag ihn seit seiner Syrien Geschichte gar nicht mehr - wobei es eher ein weiteres Abwarten ist, weil er für mich so schwer einzuschätzen ist) muss man sich nur mal die Berichterstattung im Vorfeld anschauen. Diese enorme Hetze und Beeinflussung reicht für mich schon, dass ein fairer Wettbewerb nicht mehr stattfinden kann.
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André Gide
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No Nick

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14

Sonntag, 21. Mai 2017, 02:35

Zunächst einmal würde ich es ausschließen, dass gleich zwei Parteien Wahlfälschung betreiben. Wenn Wahlen gefälscht werden, dann nur von Regierungsseite, im Fall der USA also von den Demokraten. Da Hillary Clinton von der absoluten Stimmenzahl eine Mehrheit hatte, könnte man dies vielleicht vermuten, aber wenn es dann trotzdem nicht für die Mehrheit der Wahlmännerstimmen reicht, ist entweder jemand schlichtweg zu blöd zum Fälschen gewesen, oder - was wahrscheinlicher ist - es hat gar keine Fälschung stattgefunden.

Was eher passieren könnte (oder auch schon passiert sein könnte), sind Beeinflussungen von außen. Denkt nur an die Madrider Zuganschläge vom 11. März 2004. Die politische Stimmung kippte danach in Spanien; viele Beobachter sind davon ausgegangen, dass die Fundamentalisten genau das wollten. Und bei der Präsidentenwahl in den USA sollen ja die Russen versucht haben, Einfluss von außen zu nehmen. Aber ob die dann ausgerechnet einen Hardliner wollten, kann ich mir nicht vorstellen, es sei denn, die russische Regierung will Putin als den besseren Präsidenten darstellen.

Solche Beeinflussungen könnte es z.B. durch Fake News auch in Deutschland geben. In Irland gab es sie definitiv beim Referendum zur EU-Verfassung, die die Iren letztlich ablehnten. Man kann also am Wählerwillen drehen, am daraus resultierenden Ergebnis aber nicht.
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Vogel Specht

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15

Sonntag, 21. Mai 2017, 03:34

Ein schöner Vortrag zum Thema. Nicht zur direkten Wahlfälschung, mehr zur allgemeinen Beeinflussung. Als ich das Plakat vor einigen Wochen gesehen hatte, dass Herr Mausfeld in München spricht, war ich sehr begeistert. Umso schöner, dass der Vortrag nun im Netz ist:


https://www.youtube.com/watch?v=-hItt4cE0Pk
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André Gide
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No Nick

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16

Sonntag, 21. Mai 2017, 15:39

Ja, da ist schon einiges dran was er sagt, aber eigentlich ein alter Hut. Ich hätte es in weniger als 5 Minuten erklären können, wofür er Spielfilmlänge braucht. Na ja, Gelehrter halt. :rolleyes:

Beispiel Schweiz: Das System mit den Volksabstimmungen wird immer hoch gelobt. Doch was ist es in Wirklichkeit? Überredungskunst, wovon Herr Mausfeld am Anfang seines Vortrages auch spricht. Das Schweizer Stimmvolk wird so lange zu den Urnen gebeten, bis es endlich zustimmt. Das war schon immer so und wird zweifellos dazu führen, dass sich die Schweizer einem EU-Beitritt auf die Dauer nicht entziehen können.

Das einzige, was das Schweizer Volk hartnäckig ablehnt, ist die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Immerhin sind über 20% dafür. Eine solch hohe Zustimmung würde ich in Deutschland ausschließen. :D
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Conrad

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17

Sonntag, 21. Mai 2017, 20:31

Friedrich Schorlemmer kritisiert bei Wahlbeeinflussungen insbesondere den Herdentrieb der Menschen. So gesehen, sind bereits Umfragen zum Wählerverhalten bzw. zur politischen Stimmungslage, die anschließend veröffentlicht werden, fragwürdig.
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No Nick

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18

Sonntag, 21. Mai 2017, 22:54

Meines Wissens gab es das früher auch nicht. Da gab es die letzte Umfrage zwei Wochen vor der Wahl. Ab da mussten die Wählerinnen und Wähler selbst entscheiden. :D
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No Nick

Meister

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19

Sonntag, 13. August 2017, 14:40

Heute in sechs Wochen wird der Bundestag gewählt. Die Kandidatenlisten stehen, und es ist interessant, sich mal einen Überblick zu verschaffen.

38 Parteien haben sich für die Bundestagswahl beworben. Dabei gibt es die Möglichkeit, für alle 16 Länder eine Liste aufzustellen, oder nur für einige. In allen 16 Ländern treten SPD, Grüne, FDP, Die Linke, AfD, Freie Wähler, MLPD, BGE und Die Partei an. Für nur ein Bundesland treten an: PVD (Saarland), Die Rechte (Baden-Württemberg), CSU, BP (Bayern), Volksabstimmung, Allianz Dt. Demokraten, Humanisten (Nordrhein-Westfalen), B, die Grauen, du.(Berlin) und MG (Sachsen-Anhalt).

Berlin hat die Qual der Wahl, hier treten 24 Parteien an, in Schleswig-Holstein nur 12. Dabei steht die CDU in 13 Listen auf Platz 1, die SPD in zwei Listen und die CSU in einer.

Vier Parteien wurden nicht zugelassen, so dass sich insgesamt 34 Parteien um Stimmen bewerben.

Zum Nachlesen

Nebenbei habe ich gestern erfahren, dass Serdar Somuncu als Kanzlerkandidat für Die Partei antritt.
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Conrad

Profi

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20

Dienstag, 22. August 2017, 17:39

Ich bin wieder mal überrascht, wie langweilig so ein Wahlkampf sein kann :sleeping:. Ich habe heute die Wahlunterlagen bekommen und habe immer noch keine Ahnung, wen ich wählen soll. So war das bis jetzt noch nie. Wenn mir bis zum Wahltag nichts einfällt, könnte es zum ersten Mal eine Kleinpartei werden, die meine Stimme bekommt. Vielleicht war ich bis jetzt aber auch einfach nur zu faul richtig drüber nachzudenken, denn den Eindruck, dass es irgendjemandem wirklich wichtig ist eine Stimme zu bekommen, habe ich bis jetzt nicht :sleeping:
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