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Shairaptor

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 15. April 2012

Beiträge: 3 686

41

Mittwoch, 23. Juli 2014, 15:44

Ah cool stimmt! :) Ich dich auch, nur habe ich deinen youtube namen irgendwie grad vergessen ;) grüner blitz heisst du ja nur in dem forum hier oder?
- Oh Jegerl, gut dass mich dran erinnerst! - An wos? - Nojo, na was kommt nach dem 31. März? - Der 1. April! - Richtig! Er weiss wieder besser! Jetzt derfst weiterschnupfern!
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Grüner Blitz

Redakteur (drh)

Registrierungsdatum: 3. Juni 2005

Beiträge: 13 757

42

Mittwoch, 23. Juli 2014, 21:01

Ja und nein. Grüner Blitz ist mein Foren-Name, den ich auch in anderen Foren benutze. Auf youtube war das nicht möglich. Früher hiess ich dort Quietschquatsch, aber Danke eines Hackers musste ich mir einen Zweitaccount zulegen. Jetzt heisse ich MrRiffraff84 ;)
Smörebröd! Smörebröd! Römpömpöm!
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Vogel Specht

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 47 460

43

Mittwoch, 23. Juli 2014, 23:35

Das Netz ist klein. :)
„Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

André Gide
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Shairaptor

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 15. April 2012

Beiträge: 3 686

44

Donnerstag, 24. Juli 2014, 12:08

Achja, so heisst du, genau. :)
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No Nick

Meister

Registrierungsdatum: 30. Oktober 2015

Beiträge: 2 369

45

Freitag, 13. Januar 2017, 21:34

Ich bin heute irgendwie ins Grübeln gekommen: Wie ist das eigentlich, wie wird die frühere Zeit gegenüber der heutigen empfunden?

Da fallen mir zwei Songs ein, die das zum Thema haben, aber zeitlich etwa 35 Jahre auseinander liegen.

Zum einen: "Die goldenen Jahre" von Peter Alexander:

https://www.youtube.com/watch?v=FOTK4-Sj0Tg

Zum anderen "Damals" von Ute Freudenberg und Christian Leis:

https://www.youtube.com/watch?v=C7YCK8mtLuc

Wenn man die Lieder miteinander vergleicht wird eins deutlich: Peter Alexander kritisiert den Konsum (ohne Tiefkühltruhe und Plattenschrank, ohne Video, TV), Freudenberg und Lais können dem aber etwas positives abgewinnen, weil man früher noch mit der gesamten Familie vor dem Fernseher saß und als junge Menschen für die Schallplatten sparen mussten, die es heute zum Download gibt.

Und dann denke ich, wie wird es in 35 Jahren sein, im Jahr 2052? Vielleicht wird es dann auch wieder einen Song geben, der die 2010er Jahre romantisiert, das was heute besser ist, als es später einmal sein wird, was wir heute noch gar nicht so merken.

Das ist jetzt sehr philosophisch, aber vielleicht versteht ihr mich ja.
Zufrieden? - Nein, im Gegentum!
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Shairaptor

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 15. April 2012

Beiträge: 3 686

46

Freitag, 13. Januar 2017, 23:36

Also ich denke nicht, dass man in zig Jahren dann Downloads und Smartphones romantisieren wird. Aber vielleicht tun das ja die Kinder von heute, die damit großgeworden sind.
Ich glaube aber persönlich, dass sie es zumindest *weniger* romantisieren werden, als wir 80er Kinder. Denn Schallplatten sind, jedenfalls meiner Meinung nach, viel mehr Wert, dass es romantisiert und nostalgisch betrachtet werden kann!!! Ich meine, wer sagt denn dann zukünftig "Seufz, mp3s in Winamp und iTunes abspielen in 128kbps oder 320kbps, und Selfies mit Selfies-Stick üperall machen, DAS war noch sooooo romantisch! Heute hat man ja nur noch diesen xyz-Kram, das geht ja gar nicht" xyz=können wir ja heute nich wissen was dann modern sein wird. ;D
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No Nick

Meister

Registrierungsdatum: 30. Oktober 2015

Beiträge: 2 369

47

Samstag, 14. Januar 2017, 03:05

Warum nicht? Vielleicht halten all die Chats und Selfies, die wir austauschen, uns noch ein wenig zusammen. Viele befürchten, dass der Internet-Chat uns einsam macht, aber er birgt auch Chancen in der Kommunikation. Vieles wird davon abhängen, inwieweit der xyz-Kram unser Leben verändern würde, wenn es kommt.

Jedenfalls wird Fernsehen heute nicht mehr so verteufelt wie vor 30 oder 40 Jahren. Technische Innovationen um 1900 hatten auch nicht nur Freunde, Kutschen und Pferdebusse waren halt persönlicher als die U-Bahn, aber zu langsam. Ich glaube, das könnte auch mit unseren heute modernen Dingen so werden. Auch unser Smartphone könnte einstmals von Kindern im Museum bestaunt werden, und sie werden sich fragen, ob wir mit so bescheiden Mitteln überhaupt vernünftig kommunizieren konnten.

Und dann wird man ihnen das alte Wählscheibentelefon zeigen. 8)
Zufrieden? - Nein, im Gegentum!
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Shairaptor

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 15. April 2012

Beiträge: 3 686

48

Samstag, 14. Januar 2017, 07:08

Naja, aber wo soll das hinführen? Wenn Smartphones und Computer und Internet von heute in Zukunft dann als bescheiden bezeichnet werden? Und in der Zukunft der Zukunft das xyz-Future Zeugs auch wiederum sehr bescheiden? so weiter und so fort.

Ich denke, die Menschen werden dann dadurch nur immer arroganter werden, wenn selbst das "iPhone Zigtausend" (heute 6,7) und Playstation Paar-Tausend dann als ultra primitiv angesehen und belächelt wird. Das geht für mich in die falsche Richtung. Heute ist das iphone 6 in, morgen ist es uralt (!) weil das iPhone7 da ist. Von wegen uralt. Millionen von Jahren ist uralt. Manche Leute haben ein eigenartiges Zeitverständnis, wenn der Superhit im Radio heute, schon morgen wieder uralt ist (innerhalb eines Tages also ;D). Die Natur und Evolution ändert sich ja z.B. viel langsamer, da können wir uns eine dicke Scheibe von abschneiden und uns daran orientieren, da sind selbst tausende Jahre nur ein Wimpernschlag der Geschichte des Universums. Back to Nature. ich drifte ab, ich sollte in die Heia! :D
"Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten", jaja, aber Demut und Bescheidenheit steht den Menschen nunmal viel besser, wie ich finde. :) Deswegen: Nostalgie und Retro Power! :D
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No Nick

Meister

Registrierungsdatum: 30. Oktober 2015

Beiträge: 2 369

49

Sonntag, 15. Januar 2017, 03:35

Das wird auch bleiben. Glaube mir, so geniale Ideen wie iPhone oder Windows gehen nicht unter, auch wenn es das alles vielleicht irgendwann nicht mehr geben sollte.

Und auch die Hits des Jahres 2025 werden 2045 noch gehört werden, solange man ein Gespür für Klassiker entwickelt.
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Película

Schüler

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2016

Beiträge: 126

50

Samstag, 4. Februar 2017, 18:47

Und dann denke ich, wie wird es in 35 Jahren sein, im Jahr 2052? Vielleicht wird es dann auch wieder einen Song geben, der die 2010er Jahre romantisiert, das was heute besser ist, als es später einmal sein wird, was wir heute noch gar nicht so merken.
Hoffentlich gibt es dann auch wieder einen neuen Peter Alexander, der das Lied singt. Das würde mich freuen, wenn ich das noch erleben würde!
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No Nick

Meister

Registrierungsdatum: 30. Oktober 2015

Beiträge: 2 369

51

Samstag, 4. Februar 2017, 21:48

Möglich, aber er wird wohl eher aus den 2010er Jahren kommen. :S
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JTVR

Profi

Registrierungsdatum: 28. Mai 2012

Beiträge: 838

52

Freitag, 21. April 2017, 14:16

Hmm, meistens werden ja die Anfänge oder bestimmte Abschnitte sozialer/kultureller Bewegungen und technischer Entwicklungen romantisiert.
Mir fällt auch nach längerem Überlegen nichts ein, was grundlegend Neues in den 2010ern entstanden sein sollte: Youtube, Facebook, Twitter & Co, Blogs & Vlogs, Smartphones, HDTV gibt es schon seit +/- 10 Jahren, alles wurde nur vorangetrieben und hat an Popularität gewonnen.

Ich kann höchstens erahnen, was die jungen Leute von heute bewegt, daher habe ich keinen blassen Schimmer, ob an dieses Jahrzehnt einmal nostalgische Gefühle verschwendet werden (können). Ich habe das selber schon bei den 2000ern versucht, da die nun ja auch wieder einige Zeit zurückliegen, und schaffe es partout nicht...spätestens ab 2003 ist bei mir Schluss, was die Unterhaltungswelt angeht.
Da fällt mir ein, auf Youtube sieht man häufiger Kommentare wie "Daumen hoch, wenn ihr diesen Song 2017 noch hört" - bei Liedern die zwei Jahre alt sind...das ist vielleicht die neue Form von Nostalgie.
Negativ fiel mir schon auf, dass Kinder/Jugendliche beim Ansehen eines Spielfilms (was für unsereins ein Erlebnis war und uns vor den Bildschirm gefesselt hat) nebenher in ihr Smartphone glotzen, oder dass jeder für sich mit diesem Ding dasitzt, anstatt etwas gemeinsam zu machen, und sei es nur ein Konsolenspiel.

Wir erleben einen neuen, mit unserer Jugendzeit nicht vergleichbaren Zugang zur Mediennutzung, durch die ständige digitale Verfügbarkeit und Verschmelzung von Inhalten aller Art (Nachrichten, Literatur, Musik, Bilder, Videos) wie auch die vielfältigen Möglichkeiten sozialer Interaktion.
Noch gibt es Fernsehen, Radio, Bild- und Tonträger, Bücher, Zeitungen & Zeitschriften und deren Nutzung wird bei der älteren Generation nicht so schnell verschwinden, aber auf lange Sicht werden diese klassischen Formate wahrscheinlich weitgehend untergehen. Sie sind im Grunde genommen jetzt schon überflüssig, auf jeden Fall dürften sie bei den Jüngeren praktisch keine Rolle mehr spielen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »JTVR« (22. April 2017, 11:34)

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