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Ach hättest du doch nur meine Re-view zu Mabuse lesen können (;__Lang dann diese Liebesgeschichte mit rein gebracht, die schon fast ein wenig Nervig ist an manchen stellen - und die Schauspielerin finde ich da sehr schlecht.
Da stand genau das drin! Ich hoffe dass ich sie nochmal fertig krieg und du dann alles lesen kannst. Ich merke, dass wir im Großen und Ganzen sehr oft übereinstimmen und denselben Geschmack haben.
Ist Dir der Schatten des Mikros auch schonmal aufgefallen? Filmfehler in deutschen Filmen Ja haha, aber sowas übersehe ich absichtlich um die Quali des Filmes nicht herunterzustufenIch bin gespannt auf den TextIst Dir der Schatten des Mikros auch schonmal aufgefallen? Filmfehler in deutschen Filmen
Mir fallen solche Fehler immer besonders in den Edward Everett Horton Komödien auf.
Zitat
Im Jahre 1930 arbeitete Fritz Lang am Drehbuch von “M - eine Stadt sucht einen Mörder”.
Dazu recherchierte er auch in den Kreisen der Berliner Ringvereine …
“Der Ring fühlte sich geehrt. So ein bekannter Regisseur! Und über die Brüder sollte der Film sein!
Aber am Drehbuch hatten sie doch einiges auszusetzen. Das stimmte ja hinten und vorne nicht. Ein Bruder war doch kein Rabauke, lief doch nicht so schlampig rum, wie es der Filmfritze glaubte. Fritz Lang ließ sich gerne beraten. Hier saß er Fachleuten gegenüber. Aber die Vorstände im »Ring« waren mißtrauisch. Wer sagte ihnen, daß alles so im Film zu sehen wäre, wie sie es dachten? Wer wollte kontrollieren, ob der Regisseur nicht doch die Brüder als »miese Kerle«auftreten ließ.
Fritz Lang wurde vor die Alternative gestellt: Entweder er war bereit, Ringbrüder im Film mitwirken zu lassen, oder man werde das ganze Projekt boykottieren.
Der Regisseur empörte sich. Wie hatten die Männer sich das vorgestellt? Wie im Theater, meinte ein Vorsitzender, da laufen doch auch immer solche Statisten rum. Das könnten die Brüder genausogut.
Da sollte es im Film doch Massenszenen geben, so im Versteck der Brüder, wenn sich alle versammelten. Oder wenn eine Vereinssitzung nachgestellt wurde. Also hier sei der Ansatzpunkt.
Und Boykott - man wollte ja nicht drohen, nur, was dachte der Regisseur, wen sie so alles kannten? Putzfrauen und Kabelträger, Friseure und was es da alles gäbe. Und teuer käme die Sache, wenn ständig irgendwelche Leute plötzlich zwischen Drehszenen herumliefen, einfach weil sie da laufen müßten. Solche Dinge könnte der »Ring« natürlich verhindern, aber ja doch, kein Problem.
Fritz Lang mußte das einsehen.
So wurden zwei Dutzend Ringbrüder ausgewählt, die in dem Projekt »M - Eine Stadt sucht einen Mörder« als Statisten mitwirkten. Deren Aufgabe sei es, wurde ihnen durch den Vorstand eingeschärft, »darauf zu achten, daß die Brüder im Film gut wegkommen«.”
Textquelle: Peter Feraru, Muskel-Adolf & Co. Die Ringvereine und das organisierte Verbrechen in Berlin, Berlin 1995
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