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Rockman

Anfänger

Registrierungsdatum: 2. Oktober 2012

Beiträge: 9

21

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 11:57

Hmm, irgendwie habe ich das Gefühl, alle Vorurteile wurden hier bereits aufgezählt, vielleicht könnte man noch "zerstört die eigene Kreativität" ergänzen. Dies kann, denke ich, durchaus vorkommen, wenn Kinder nur glotzen, anstatt draussen unterwegs zu sein und zu basteln, malen, spielen etc.

Das Thema ist generell ausgesprochen interessant, da gibts ja schon diverse wissenschaftliche Untersuchungen, und auch ich will demnächst, sobald ich meine eigene Hompage fertiggestellt habe, mal einen Beitrag darüber schreiben.

Gegen Fernsehkonsum selbst ist meiner Meinung nach prinzipiell erstmal überhaupt nichts einzuwenden, deswegen tue ich mir irgendwie auch schwer, das Fernsehen generell zu kritisieren. Es kommt halt immer drauf an, was man schaut und wie viel bzw. wie regelmäßig. Tendenziell finde ich aber, dass es zuviel Mist gibt im TV, von Nachrichten, Dokus und dem ein oder anderen Spielfilm mal abgesehen. Aber gerade die Privatsender senden so viel Schrott, da wird mir fast schlecht. Ich schaue im Grunde auch kaum mehr fern, Sportübertragungen und Nachrichten sind eigentlich das einzige. Filme gucke ich fast ausschließlich auf DVD, dann kann ich gucken, wann ich will und habe auch noch die Original Tonspur.
“Stewie, warum spielst du nicht im Nebenzimmer?” Stewie: “Warum brennst du nicht in der Hölle?!”

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rockman« (5. Oktober 2012, 17:51)

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jh

Redakteur (jh)

Registrierungsdatum: 10. März 2004

Beiträge: 12 131

22

Freitag, 5. Oktober 2012, 00:12

Das Thema ist generell ausgesprochen interessant, da gibts ja schon diverse wissenschaftliche Untersuchungen, und auch ich will demnächst, sobald ich meine eigene Hompage fertiggestellt habe, mal einen Beitrag darüber schreiben.

Gegen Fernsehkonsum selbst ist meiner Meinung nach prinzipiell erstmal überhaupt nichts einzuwenden, deswegen tue ich mir irgendwie auch schwer, das Fernsehen generell zu kritisieren.


Darum geht es hier ja auch, viele negative Eigenschaften, die dem Fernsehen gerne angelastet werden, sind eben nur Vorurteile. Es kommt letztendlich darauf an, wie man mit diesem Massenmedium umgeht. Aber das Thema ist stets aktuell, es melden sich in der öffentlichen Debatte immer wieder notorische Fernsehhasser zu Wort, die ihre Thesen teilweise (pseudo-)wissenschaftlich untermauern.

Ich kann nur für mich selbst sprechen, als Kind und Jugendlicher habe ich täglich stundenlang vor der Kiste gehockt und in meiner Freizeit fast nichts anderes gemacht. Für mich war es anscheinend nicht von Nachteil, ich bin nicht übergewichtig, kann nicht über mangelnde Kreativität klagen und auch meine geistigen Fähigkeiten hat es offensichtlich nicht beeinträchtigt, heute habe ich meine Doktorarbeit abgegeben. *g*
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Rockman

Anfänger

Registrierungsdatum: 2. Oktober 2012

Beiträge: 9

23

Freitag, 5. Oktober 2012, 11:50

Gratulation zur Doktorarbeit!! Was war denn das Thema? :)

Generell würde ich deine Aussagen ja unterstützen, allerings glaube ich schon, dass manche Kinder und Jugendliche nicht den richtigen Umgang mit dem TV finden können. Gerade wenn diese nicht so den sozialen Anschluss ahben, kann das Fernsehen da schnell so ne Art Ersatzfreund werden, könnte ich mir denken. Generell ist es aber auch zum Großteil einen Frage der Erziehung, was einem halt vom Elternhaus vorgelebt wird.
“Stewie, warum spielst du nicht im Nebenzimmer?” Stewie: “Warum brennst du nicht in der Hölle?!”
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jh

Redakteur (jh)

Registrierungsdatum: 10. März 2004

Beiträge: 12 131

24

Freitag, 5. Oktober 2012, 14:36

Zur Doktorarbeit äußere ich mich bei Gelegenheit noch, denn noch ist das Promotionsverfahren damit nicht abgeschlossen und man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. *g*

Was den Fernsehkonsum bei Kindern und Jugendlichen betrifft, denke ich, daß man das wirklich individuell betrachten muß. Zwar habe ich früher sehr viel ferngesehen, allerdings war meine Kindheit in den 80ern und 90ern und das Fernsehen der damaligen Zeit kann man absolut nicht mit dem heutigen vergleichen. Auch wurde ich als Kind nicht vor dem Fernseher "geparkt", durch das Fernsehen wurde damals meine Neugier geweckt, ich fand es einfach faszinierend. Daher möchte ich auch keinesfalls mit einer "Mir hat es nicht geschadet"-Haltung daherkommen, das wäre genauso falsch, wie das Fernsehen pauschal zu verteufeln. Aber es ist natürlich richtig, daß der richtige Umgang mit dem Fernsehen erlernt werden muß und daß das Elternhaus den richtigen Umgang auch vorleben sollte. Das Fernsehen an sich ist nur ein Medium, es ist weder gut noch schlecht, es kommt auf die Inhalte und die Nutzung an. Ich halte es zwar für bedenklich, das Fernsehen als "Ersatz-Babysitter" und "Ersatz-Freund" einzusetzen, aber ich sehe es genauso kritisch, Kinder mit aller Macht vom Fernsehen fernhalten zu wollen, wie es manche Eltern auch machen.

Die Vorurteile gegen das Fernsehen gibt es schon, seit es das Fernsehen gibt. Ich erinnere mich da an einen alten Fernsehbeitrag aus den sechzigern, der den Zuschauern weismachen wollte, daß Fernsehen dick macht.

Ich denke, mit dem Fernsehkonsum bei Kindern und Jugendlichen verhält es sich ähnlich wie mit dem Alkoholkonsum bei Erwachsenen, manche vertragen viel davon, andere vertragen nur wenig. *g*
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Rockman

Anfänger

Registrierungsdatum: 2. Oktober 2012

Beiträge: 9

25

Freitag, 5. Oktober 2012, 17:54

Ich würde sagen, du hast es auf den Punkt gebracht.

Schließe mich deinen Aussagen vorbehaltlos an :)

Wie bei eigentlich allem ist nicht das Produkt an sich schlecht, sondern es ist einzige der falsche Umgang damit, der es gefährlich macht (eine Ausnahme sind vielleicht Schusswaffen ;))
“Stewie, warum spielst du nicht im Nebenzimmer?” Stewie: “Warum brennst du nicht in der Hölle?!”
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Grüner Blitz

Redakteur (drh)

Registrierungsdatum: 3. Juni 2005

Beiträge: 5 031

26

Dienstag, 9. Oktober 2012, 23:27

Ich weiß, das passt nicht GANZ zum Thema, aber Ihr kennt vielleicht diese, wie ich sie nenne "elektrischen Plakate", die in vielen deutschen großstädten in bahnhöfen und Einkaufszentren stehen?
Jedenfalls habe ich darauf neulich gelesen, dass der typische Durchschnitts-deutsche in seinem Leben fünfeinhalb jahre vor dme fernseher verbringt.
Hmmm... die dürfte ich schon längst dicke da durch haben! :D
Professor Balthazar überlegte... und überlegte... und überlegte...
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jh

Redakteur (jh)

Registrierungsdatum: 10. März 2004

Beiträge: 12 131

27

Dienstag, 9. Oktober 2012, 23:30

Die fünfeinhalb Jahre habe ich mit Sicherheit auch schon locker abgehängt. *g*
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jh

Redakteur (jh)

Registrierungsdatum: 10. März 2004

Beiträge: 12 131

28

Mittwoch, 30. Januar 2013, 23:03

Ein Vorurteil, was nicht zutrifft, ist, dass der Wetterbericht nicht stimmt, der stimmt nämlich meistens.
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