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Hab ich auch schon öfter hier moniert. Besonders auf US-Kriegsfilme haben sich die ÖR eingeschossen - Das Urteil von Nürnberg lüft mindestens 10 mal im Jahr.US-Filme aus den 30er und 40er Jahren findet man dafür mehrfach wöchentlich, zumindest im Moment.
Du hast ja Nerven
Hab ich auch schon öfter hier moniert. Besonders auf US-Kriegsfilme haben sich die ÖR eingeschossen - Das Urteil von Nürnberg lüft mindestens 10 mal im Jahr.
Auf meine Frage, ob sie nicht auch mal "Stukas" bringen könnten, kam die automatische Antwort: "Dieser Film ist zur Zeit nicht vorgesehen".
Was bedeutet, das sich niemand für die Anfragen interessiert.
Ich bin da durchaus deiner Meinung, und auch wieder nicht. Ob etwas eine Liebeskomödie, Eifersuchtsgeschichte oder Tonfilmoperette ist oder nicht hat mit der Qualität eines Films erstmal gar nichts zu tun. Ich liebe diese Genres z.B. sehr, wohingegen ich mit Kriminalfilmen oder Kriegsfilmen eher weniger anfangen kann, das ist einfach eine Geschmacksfrage. Aber du hast natürlich recht, wenn du sagst, daß sehr viele dieser Filme vom künstlerischen Standpunkt eher nicht so bedeutsam sind. Bloß sollte man das nicht pauschal für die gesamte Zeit 1930-1945 sagen, denn die 'leichten' Filme der Weimarer Zeit sind auch heute durchaus noch geeignet, ein jüngeres Publikum anzusprechen: ich habe diversen Freunden und Bekannten, allesamt jünger als 40, "Ich bei Tag und du bei Nacht" gezeigt, und alle waren von diesem Film ausgesprochen angetan. Ähnliches gilt auch für andere Weimarer Komödienklassiker. Auch auf Willi Forst-Filme wie "Maskerade", "Bel ami" oder "Wiener Mädeln" habe ich sehr positive Rückmeldungen von Leuten erhalten, die sich sonst eher nicht so stark für ältere Tonfilme interessieren.Aber ich glaube eben auch, dass sich das Interesse immer nur auf bestimmte Filme richten wird, die meisten der damaligen Produktionen heute aber als ziemlich uninteressant angesehen werden.
Ich darf mal etwas Ketzerisches sagen:
Die meisten dieser Filme sind auch ziemlich uninteressant, allein diese ganzen Liebeskomödien und Eifersuchtsgeschichten.
GÄHN!![]()
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Detlef_Fischer« (18. Juni 2012, 20:50)
Jetzt sind wir aufgrund der Tarkowskij-Anekdote natürlich hoffnungslos OT und werden wohl auch auf Steputat & Co nicht mehr zurückkommenWas Tarkovskij angeht: ich habe vor nicht allzu langer Zeit jungen Menschen seinen "Spiegel" gezeigt, der auf vollkommenes Unverständnis stieß. Zitat: "Und dafür kriegt man also einen Preis in Cannes...". Was mich daran stört ist weniger, daß die entsprechende Person den Film nicht kapiert hat - das ist ja auch eine harte Nuss, und ich habe ihn auch erst nach mehrmaligem Sehen halbwegs verstanden -, sondern die sich darin äußernde Grundhaltung. Es wäre doch viel schöner, wenn man in einem solchen Fall erstmal konstatieren könnte, daß da ein Film ist, der anders ist als das was man kennt. Und das dann als Anreiz empfindet, sich zu fragen, warum und wieso. Anstatt den Film abzulehnen, weil die eigenen Erwartungshaltungen nicht erfüllt worden sind und man sich vielleicht sogar gelangweilt hat.
).
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