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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Conrad« (22. März 2012, 19:22)
Bzgl. Vietman ist das mit den Opferzahlen der Zivilisten im Vergleich zum 2. Weltkrieg auf deutscher Seite immerhin ein wenig zu erklären, dass er gesamte Krieg seitens der Einheimischen als eine Art Partisanenkrieg geführt wurde und da muss man als Soldat natürlich erstmal schauen dass man selbst nicht hinterrücks ermordet wird und so entstehen viele zivile Opfer, darunter zahlreiche unschuldige.
Die Luftangriffe auf Deutschland und in Viet-Nam sind aber nicht zu entschuldigen. [...] Aber im Fall von Viet-Nam und auch im Fall von Irak und ggf. bald Iran muss man eben auch betrachten, wie es zum Krieg kam und ob der Angriff aus dem Westen ein gerechtfertigter war oder nicht. Bei ungerechtfertigten Angriffen, bei denen es nur um Macht und Einfluss geht, ist es verständlich, dass großen Zorn gibt und dass sich alles entgegen stellt.
Registrierungsdatum: 28. Mai 2012
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Stimme dir zu. Der Bombenterror war eine Maschinerie, die sich nicht mehr aufhalten ließ, nachdem sie in Gang gekommen war - natürlich auch, weil sie niemand aufhalten wollte.
Ich gewinne den Eindruck, dass Kriege mit all ihren Opfern oftmals nicht bloß Mittel zum Zweck sind, sondern dass das Morden selbst der Zweck ist.
Zitat
Churchill war sich seiner Kriegsverbrechen bewußt
Im Anschluß an Jörg Friedrichs Buch „Der Brand" warfen britische Historiker die Frage auf, ob Winston Churchill wegen der von ihm befohlenen Bombenangriffe auf die deutsche Zivilbevölkerung Kriegsverbrechen begangen habe, und beantworteten sie mit einem klaren „Nein". Sie müssen sich dann allerdings fragen lassen, ob sie die unterschiedslose Bombardierung von Wohnvierteln als Verbrechen ansähen, wenn sie von deutscher Seite begangen worden wäre. Diese Frage stellen, heißt sie beantworten. Churchill wollte die Moral der Zivilbevölkerung durch Terrorangriffe brechen. Zur Bombardierung von Dresden ist von ihm das Wort überliefert: „Ich will die Deutschen braten". Wäre Churchill Deutscher gewesen, hätte man ihn wegen der Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung zum Tode durch den Strang verurteilt und hingerichtet. Er selbst war übrigens der Ansicht, daß er am Galgen enden würde, wenn Großbritannien den Zweiten Weltkrieg verlieren sollte.
Zitat
Nach 1945 seien noch viele zehntausend Leichen geborgen worden.
No Nick
unregistriert
Die "militärischen" Beweggründe waren die Hoffnung, die Bevölkerung mürbe zu machen. Angeblich, um sie gegen die deutsche Führung aufzubringen. Der gegenteilige Effekt wurde damit erzielt. Andere Beweggründe, außer tiefste Niederträchtigkeit, Skrupellosigkeit und Hass leuchten mir nicht ein. Und in Bezug auf England kann ich mir vorstellen, dass ggf. die Idee im Raum Stand, Deutschland und die deutsche Wirtschaftskraft dauerthaft zu schädigen, sodass nach dem Krieg Deutschland dauerhaft klein gehalten wird. Das ist aber nur ein Gedankenspiel. Wie wir wissen wurde durch das Wirtschaftswunder ebenfalls der gegenteilige Effekt erzielt. Außerdem musste der Westen West-Deutschland nach den Krieg systematisch wieder aufbauen, um ein neues Bollwerk gegen den Osten und den Kommunismus aufzubauen.
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