26.05.2013 - Das gute alte Dampfradio - Michael Johns Radiosammlung
25.05.2013 - FC Bayern München ist Sieger der Champions League 2012/2013
25.05.2013 - Schlachtfeld im Familienprogramm: Super RTL schickt Dreamworks ins Rennen gegen Disney Channel
25.05.2013 - Champions League Finale heute live im TV: Borussia Dortmund und Bayern München kämpfen um den Henkelpott
24.05.2013 - Zach Sobiech stirbt mit nur 18 Jahren
Wir sind ein Online-Magazin rund um die Themen Fernsehen, Filme und moderne Medien sowie den Kult und die Kultur, die damit in Verbindung stehen. Unser Hauptaugenmerk liegt im Rezensieren von aktuellen Erscheinungen, wie DVDs oder Büchern, sowie auf aktueller Berichterstattung rund um das Medium Fernsehen. Im Forum finden Sie viele Gleichgesinnte, mit denen Sie sich über Ihre Lieblingssendungen und über noch vieles mehr unterhalten können. Auf dieser Seite können Sie sich einen Überblick darüber verschaffen, was neu ist auf TV-Kult.
26.05.2013 - Intern
In dieser Folge widmen wir uns ausnahmsweise einmal nicht dem Fernsehen, sondern dem Radio. Der Saarländer Michael John ist ein begeisterter Sammler von alten Radiogeräten und gewährte uns einen Einblick in seine beeindruckende Sammlung. Für uns stellte er einige seiner Geräte vor, darunter sogar ein Radio aus den 1920er Jahren.
Hier geht es direkt zum Video. (jh) (Forum) mehr...
25.05.2013 - Sport
Der FC Bayern München ist Sieger der Champions League 2012/2013. Der Favorit der Partie setzte sich im deutsch-deutschen Duell mit 2:1 (0:0) gegen die Dortmunder Borussen durch. In der 60. Minute erzielte Mario Mandzukic den ersten Treffer des Spiels. Bereits acht Minuten später verwandelte Ilkay Gündogan nach einem Foul von Dante einen Elfmeter. Der Siegtreffer fiel in der 89. Minute durch Arjen Robben. "Es war so ein enges Spiel, es war auf Augenhöhe. Das bedeutet mir sehr viel, ich kann es gar nicht richtig fassen", so der Niederländer nach der Partie.
Doch auch Dortmunds Keeper Roman Weidenfeller lieferte eine starke Leistung ab. "Wir sind voller Stolz, dass wir Bayern Paroli geboten haben. Wir haben ein tolles Spiel gezeigt, aber es sollte nicht sein. Wir haben es leider nicht geschafft, die Partie zu gewinnen", kommentierte der BVB-Schlussmann das Match. Nun werden die Bayern im Londoner Hyde Park ihren Sieg in der Königsklasse feiern. Eine TV-Kritik zur Partie finden Sie am Sonntag in unserer Events-Rubrik. (sz) mehr...
25.05.2013 - TV-Szene
Der Markt des deutschen Kinderfernsehens wird enger. Seit mehr als 15 Jahren musste sich Super RTL als Anführer dieses Segments lediglich mit dem Kinderkanal von ARD und ZDF rumschlagen. Seit einigen Wochen nun aber steht Konkurrenz des eigenen Gesellschafters ins Haus: mit dem unverschlüsselten Disney Channel, der ab Januar 2014 den Sender Das Vierte ersetzt. Super RTL-Geschäftsführer Claude Schmitt wappnet sein Programm und fährt hohe Geschütze auf. Der bislang größte Coup der Geschichte seit Bestehen des Senders: Super RTL hat Verträge abgeschlossen mit dem Disney-Konkurrenten schlechthin – mit Dreamworks Animation. Auch für das u.a. von Steven Spielberg mitgegründete Animationsstudio aus Hollywood ist der Einstieg in den deutschen Fernsehmarkt neu, hielt man sich bei den US-Amerikanern bisher doch vor allem mit Filmen wie "Madagascar", "Kung Fu Panda" und "Shrek" ans Kino. Nicht nur lukrativ soll der Deal für beide Seiten ausgehen, Dreamworks-Chef Jeffrey Katzenberg ist nichts lieber als Disney in die Mangel zu nehmen und sei es als Konkurrent um Quoten im deutschen TV-Land. Es rauschte im Blätterwald, als Katzenberg Anfang der 90er Jahre Disney verließ, um später Dreamworks zu gründen.
Dreamworks Animation erhofft sich mit der Verlagerung der Kinohelden ins Fernsehen und deren Fortsetzung in Form von SpinOff-Serien (wie bereits mit "Madagascar" und "Kung Fu Panda" geschehen) zugleich beste PR für zukünftige Kinofilme der hauseigenen Marken. Ob tatsächlich Fernsehen und Kino von derartig vielversprechenden Vernetzungen profitieren, wird abzuwarten sein – ein Trend ist es aber allemal. (ap) (Forum) mehr...
25.05.2013 - Sport
Heute Abend um 20:45 Uhr startet im Wembley-Stadion in London das Spiel, dessen Ausgang entscheidet, wer der nächste Champions League Sieger wird. Aus welchem Land der Sieger kommen wird, stand schon nach dem Halbfinale fest: Egal welche Mannschaft heute als Sieger vom Platz geht, der deutsche Fußball ist der Gewinner. Rekordmeister Bayern München ist der klare Favorit in der Begegnung heute Abend. Zum fünften Mal wollen die Bayern den Champions-League-Pokal nach München holen und sich damit auf eine Stufe mit Liverpool FC stellen. Die Chancen dafür stehen gut. Der amtierende deutsche Meister hat eine beeindruckende Saison gespielt und dabei so ganz nebenbei fast jeden Rekord in der Bundesliga übertroffen. Kaum ein Gegner bereitete den übermächtigen Bayern in dieser Saison Probleme. Der Gegner des heutigen Abends hinkt in der Bundesliga 25 Punkte hinter den Bayern her. Nicht ohne Grund wird die Mannschaft von Jupp Heynckes aktuell als die stärkste Mannschaft Europas gehandelt. Der Trainer der Bayern erwartet heute Abend ein Spiel mit hohem Tempo und intensiven Zweikämpfen. Dennoch hofft er auf ein friedliches Aufeinandertreffen der deutsch-deutschen Rivalen. Für den 68jährigen selbst ist es vermutlich eine der letzten Chancen die europäische Krone zu erringen. Allerdings kann er dem Duell ganz entspannt entgegensehen: Die Spieler der Bayern sind fit, Jupp Heynckes muss auf keinen Spieler verzichten und hat außerdem genügend Alternativen zur Verfügung. Die Favoritenrolle der Münchner ist überdeutlich, sowohl Spieler und auch Fans zeigen sich mehr als zuversichtlich. Schon vor dem Halbfinale war Bayern-Vorstandschef Ulli Hoeneß überzeugt davon, dass Borussia Dortmund den vermeintlich leichtesten Gegner für den FC Bayern abgeben würde. Auch Bayern-Kapitän Philipp Lahm rechnet seiner Mannschaft in dem Finalspiel heute Abend eine wesentlich größere Chance aus, als im vergangenen Jahr gegen den spielerisch limitierten Gegner FC Chelsea.
Die Dortmunder geben sich vergleichsweise bescheiden und wissen um ihre Außenseiterposition im heutigen Finale. Doch ob die Bayern mit ihrer Einschätzung das Licht der Borussia nicht etwas zu sehr unter den Scheffel stellen und ihrer eigenen Überheblichkeit unterliegen, bleibt fraglich. Der Club aus Dortmund mag den Bayern in der Bundesliga zwar aus weiter Entfernung vom zweiten Platz aus zuwinken, doch betrachtet man die direkten Duelle der Dortmunder mit den Bayern wendet sich das Blatt. Insgesamt standen sich die beiden Vereine in 100 Pflichtspielen gegenüber. Die Bayern gewannen 45 Duelle, Dortmund nur 26. In der aktuellen Saison aber bereitete so gut wie kein Gegner den Münchnern Probleme, dennoch konnten sie kein Spiel gegen die Borussen gewinnen. Dem 1:1 in der Hinrunde in München folgte im Rückspiel in Dortmund dasselbe Ergebnis. Lediglich der Sieg der Bayern über die Dortmunder im Februar dieses Jahres im Pokal-Viertelfinale lässt die Roten über die Schwarz-Gelben triumphieren. Doch auch dieses Spiel verlief für den FCB, trotz eines überraschend schwachen Gegners, nicht annähernd so einfach wie gegen andere Mannschaften. Das einzige Elfmeterschießen zwischen den beiden Mannschaften bisher, in der zweiten Runde des DFB-Pokals 1992/93, gewannen die Jungs aus dem Pott mit 7:6. Außerdem hat Dortmund mit Robert Lewandowski und seinen zehn Toren den Torschützenkönig der aktuellen Champions-League-Saison auf ihrer Seite.
Natürlich steht Dortmund in der Gesamtwertung hinter Bayern München zurück. Doch ebenso wie die Münchner haben die Borussen in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht. Vergleicht man die Statistik des aktuellen Wettbewerbs kann man erahnen, dass sich heute Abend trotz aller Voraussagen und Erwartungen zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnen werden. Im bisherigen Champions-League-Verlauf konnten die Dortmunder aus 107 Torschüssen 23 Tore generieren – die Bayern schafften sogar 29 Tore und hatten dafür drei Versuche weniger. Über den laufstärksten Spieler verfügt jedoch der BVB: Marcel Schmelzer schrubbte in 1080 Minuten Spielzeit ganze 134,3 Kilometer. Mehrfach standen sich die beiden Kontrahenten in den vergangenen Jahren und in verschiedensten Wettbewerben gegenüber. Fast immer wurden die Bayern als überlegene Mannschaft gehandelt und bestätigten auch oft diese Einschätzung. Doch ab und an gelang es den Borussen die Barrieren des Rekordmeisters zu durchbrechen und selbigen sogar vorzuführen – man erinnere nur an das DFB-Pokalfinale vor gut einem Jahr, in welchem der BVB die Münchner mit einem überragenden 5:2 nach Hause schickte. Heute Abend treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich schon lange kennen, gegenseitig beobachten und einschätzen können. Vielleicht ist Dortmund gerade deshalb der einzige Club in Europa, der in der Lage ist, die Bayern zu schlagen. Denn auch ohne den verletzten Götze spricht nicht alles gegen die Borussia.
Heute Abend um 20:45 Uhr startet das vierte Champions-League-Finale, welches zwischen zwei Mannschaften aus demselben Land ausgetragen wird. Nur einer der bisherigen drei Sieger dieser Begegnungen war am Ende der jeweiligen Saison auch in der Liga vor dem Finalgegner platziert. Heute Abend treffen Bayern und Dortmund aufeinander – ein deutscher Fußballklassiker. Wie eh und je stehen die Bayern in der heutigen Begegnung auf der Favoritenseite. Doch die Dortmunder fühlen sich in der Außenseiterposition ganz wohl, das haben sie in den vier Spielen gegen Real Madrid unter Beweis gestellt. Der Trainer der Dortmunder, Jürgen Klopp gibt sich wie immer gewitzt und motiviert. Er meint, dass seine Mannschaft auch dann nicht die beste Mannschaft der Welt wäre, wenn sie das Duell heute Abend gewinnen würde – doch dann hätten seine Jungs die beste Mannschaft der Welt geschlagen. Natürlich wollen die Dortmunder heute Abend das zweite Mal nach 1997 den Henkelpott mit in den Ruhrpott nehmen. Klopp freut sich auf das Finalspiel und meint Wembley sei der perfekte Ort und die Bayern der perfekte Gegner für ein Endspiel.
Ganz egal, wie das Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten heute Abend enden wird, in diesem Champions-League -Finale stehen sich zwei starke Mannschaften gegenüber, die dem Zuschauer ein spannendes Spiel versprechen. In dem Duell heute Abend werden die richtigen Entscheidungen im richtigen Moment darüber entscheiden, welche deutsche Mannschaft den größten Pokal der Welt mit nach Hause nimmt. Schwächen sind bei den Bayern kaum auszumachen, doch ist auch nicht abzusehen wie die Roten auf einen möglichen Rückstand reagieren. Die Dortmunder hingegen bleiben freiwillig in ihrer Außenseiterposition und hoffen als David den großen Goliath besiegen zu können. Fans der Bayern werden heute Abend wohl auf das Ende einer perfekten Saison hoffen, während die Anhänger der Dortmunder darauf bauen, dass sich Geschichte wiederholt. Anhänger beider Mannschaften und auch andere interessierte Fußballzuschauer können das Duell heute Abend im ZDF verfolgen und ihrer Mannschaft dabei die Daumen drücken. Am Ende entscheidet jedoch das Spiel und vor allem wie oft das Runde ins Eckige fällt. Fest steht, der Henkelpott geht in diesem Jahr nach Deutschland und ehrt damit den deutschen Fußball.
Eine TV-Kritik finden Sie nach dem Finale in unserer Events-Rubrik. (mb) (Forum) mehr...
24.05.2013 - Filme
Über You Tube wurde der 18-jährige Zach Sobiech mit seinem Song "Clouds" praktisch über Nacht zum Star. Nun ist Zach an den Folgen seiner Krebserkrankung gestorben. Er wusste, dass er die Krankheit nicht besiegen kann und gegen den Krebs verlieren würde. Der junge Amerikaner bekam mit 14 Jahren die Diagnose Osteosarkom. Dabei handelt es sich um eine tödliche Knochenkrebserkrankung. Letztes Jahr im Mai wurde Zach schließlich mitgeteilt, dass er nur noch ein Jahr zu leben hätte. Um seine Geschichte publik zu machen und von seiner Krankheit zu berichten schrieb der damals 17-jährige den Song "Clouds" und stellte ihn im Dezember 2012 online.
Millionen Menschen sahen das Video, verbreiteten es und sorgten dafür, dass Zach zum Star wurde. Der Erlös des Videos, etwa 100.000 Dollar, ging an ein Forschungsprojekt, welches sich mit der Entwicklung eines Heilmittels gegen Osteosarkom befasst. Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de (js) mehr...
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